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Handels-H

Das Handels-H

Domänenreferenzmodell für den Handel

Das Handels-H stellt eine domänenspezifische, fachkonzeptionelle Architektur eines Informationssystems für den Handel dar.

Alle Prozesse auf allen Ebenen des Handels-H sind als Referenzprozesse in icebricks abgebildet.

Der Ordnungsrahmen

Die im Handels-H-Ordnungsrahmen aufgeführten Elemente bilden die Hauptprozesse eines Handelsunternehmens ab. Die linke Seite des Ordnungsrahmens stellt den Funktionsbereich Beschaffung dar. Dieser umfasst die Hauptprozesse Einkauf, Disposition, Wareneingang, Rechnungsprüfung und Kreditorenbuchhaltung. Die rechte Seite repräsentiert den Funktionsbereich Vertrieb, bestehend aus den Hauptprozessen Marketing, Verkauf, Warenausgang, Fakturierung und Debitorenbuchhaltung. Beide Funktionsbereiche werden durch das Lager verbunden, welches eine Überbrückungsfunktion zwischen der Beschaffung und dem Vertrieb darstellt. Somit bilden der Wareneingang, das Lager und der Warenausgang die logistischen Prozesse eines Unternehmens ab.

Kernprozesse - Das "H"

Das „H“ repräsentiert die Kernprozesse eines Handelsunternehmens. Sie leiten sich aus der Kernkompetenz des Handels ab und sind für die Wertschöpfung verantwortlich. Um den Spezifika unterschiedlicher Geschäftsarten wie stationärer Einzelhandel, Streckengeschäft oder Zentralregulierungsgeschäft Rechnung zu tragen, werden durch die Anpassung von Kernprozessen Varianten des Handels-H-Modells gebildet.

Managementprozesse - Das "Dach"

Das Dach des Modells setzt sich aus den Hauptprozessen Controlling, Business Intelligence und Unternehmensplanung zusammen, in denen die Daten aus den operativen Systemen in komprimierter Form zusammenfließen und eine Entscheidungs- und Planungsgrundlage für die Entscheidungsträger des Unternehmens bilden.

Supportprozesse - Der "Sockel"

Die warenwirtschaftlichen Aufgaben werden im Sockel des Handels-H-Modells um die betriebswirtschaftlich-administrativen Aufgaben der Haupt- und Anlagenbuchhaltung, der Kostenrechnung und der Personalwirtschaft ergänzt. Diese Supportprozesse unterstützen die Kernprozesse, erzeugen jedoch selbst keinen direkten Kundennutzen. Sie sind für die Funktionsfähigkeit der Kernprozesse aber unverzichtbar.